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Das Funktionsprinzip des Kolbenkonzepts basiert auf dem Gleichgewicht der Kräfte zwischen der Feder und dem auf den Kolben ausgeübten Druck.
Während des normalen Betriebs strömt das Erdgas über den Düsenabschnitt in dem sich der Druck vom Tankwert (d.h. max. 220 bar) auf den Ausgangsdruck (d.h. 9 bar) vermindert. Die Druckkraft (Fp – grüne Pfeile in der Abbildung) der Niederdruckseite (grüner Bereich) schiebt den Kolben hoch, vermindert den Düsenabschnitt und begrenzt somit den Durchfluss. Die Druckkraft wirkt gegen die Federkraft (Fs – rote Pfeile in der Abbildung), welche den Kolben nach unten schiebt und so den Düsenbereich vergrößert. Das gesamte System ist dann im Gleichgewicht, wenn die auf den Kolben ausgeübte Druckkraft der von der Feder erzeugten Kraft entspricht.
Betrieb des Druckreglers während der Fahrt. - Wenn der Fahrer zur Beschleunigung des Fahrzeugs Gas gibt, wird ein höherer Durchfluss benötigt. Der Druck der Niederdruckseite senkt sich, so dass sich die auf den Kolben ausgeübte Druckkraft vermindert. Die Federkraft wird höher als die Druckkraft und schiebt den Kolben nach unten, so dass ein größerer Düsenabschnitt entsteht und der Durchfluss höher wird. Der Ausgangsdruck steigt wieder auf einen höheren Wert an, welcher erneut den Druck der Feder ausgleicht.
- Wenn der Fahrer zur Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit langsam Gas wegnimmt, wird ein niedrigerer Durchfluss benötigt. Der Druck der Niederdruckseite erhöht sich, so dass sich die auf den Kolben ausgeübte Druckkraft erhöht. Die Druckkraft wird höher als die Kolbenkraft und schiebt den Kolben hoch. Auf diese Weise werden der Düsenbereich und der Durchfluss vermindert. Der Ausgangsdruck senkt sich wieder und gleicht den Federdruck aus.
- Wenn der Fahrer nicht mehr auf das Gaspedal tritt, geht der Durchfluss auf null (d.h. beim Gaswegnehmen wird die Kraftstoffzufuhr unterbrochen), die Druckkraft wird höher als die Federkraft und der Kolben fährt hoch, bis sein Kopf die Düse erreicht und diese ganz schließt. Unter diesen Bedingungen ist die Erdgaszufuhr bis zur nächsten Betätigung des Gaspedals vollständig unterbrochen. Oben am Kolbenkopf befindet sich eine elastische Dichtung, um die Wirksamkeit des Kolbens in diesem besonderen Zustand zu erhöhen.
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